Gestrandet

Ungewollt und kopfüber läßt sie sich ins Becken ziehen, taucht ein in die wohlige Umarmung des Elementes. Gleichmäßige Bahnen ziehend schlägt ihr Puls im Takt.
Nicht von ihr bestimmt steigt die Schlagstärke. Geführt greifen Bewegungen tiefer. Sie ergibt sich widerstandslos ihrem Körper.
Gesuchte Worte, erinnerte Sätze werden zu Blasen, zerplatzen unter der Wasseroberfläche. Sie läßt sich treiben, schwimmt im Gestern, sucht im Morgen nicht das Ziel.
Müde stemmt sie sich aus dem Becken. Und nichts ist mehr wie vor dem Eintauchen.