Fremd und vertraut
Sein Lächeln ist mir ein Sonnenstrahl. Jeden Morgen wenn ich sein kleines Geschäft betrete, schafft er es, vor mir am Kaffeeautomaten zu sein, wirft das schon bereitliegende Kleingeld ein, gießt Milch ins Heißgetränk und fragt, seinen jugendlichen Charme versprühend, wie es mir geht. Jeden Morgen.
Heute trat ich durch die Tür und er blieb sitzen auf seinem kleinen Schemel hinter der Ladentheke. In sich zusammen gesunken. Während ich selbst den Kaffee brühen ließ, schaute ich ihn mir genauer an.
Elegant sah er aus in seinem feinen Anzug, mit weißem Hemd, Weste und noblen Schuhen. Er schien nicht geschlafen zu haben.
Es war an mir mit dem „Wie geht’s?“. „Du siehst müde aus“, schob ich besorgt nach.
Lächelnd, fast als würde er noch träumen, fing er an zu erzählen. Auf der Hochzeit seines Cousins war er gestern, sehr lange haben sie ausgelassen gefeiert. Seine Eltern waren aus der Türkei gekommen, um mit den Anverwandten zu zelebrieren. Und ein Hotel können sie sich nicht leisten. Er hat sie in seine Wohnung gebracht, die sehr klein ist, zu klein, um für ihn auch noch ein Bett zu haben. In der Küche hat er gesessen, den Rest der Nacht, seine Eltern schlafen lassend in seinem Bett. Und der Schrank mit seinen Sachen steht neben ihrer Liegestatt. Er wollte sie nicht wecken um sich umzuziehen, als er um sechs in der Frühe in seinen Laden mußte.
Gern hätte ich ihn umarmt für soviel Empathie. Sein verschlafenes Lächeln hat mich den ganzen Tag nicht losgelassen und morgen werde ich ihn nach seinem Namen fragen.
Heute trat ich durch die Tür und er blieb sitzen auf seinem kleinen Schemel hinter der Ladentheke. In sich zusammen gesunken. Während ich selbst den Kaffee brühen ließ, schaute ich ihn mir genauer an.
Elegant sah er aus in seinem feinen Anzug, mit weißem Hemd, Weste und noblen Schuhen. Er schien nicht geschlafen zu haben.
Es war an mir mit dem „Wie geht’s?“. „Du siehst müde aus“, schob ich besorgt nach.
Lächelnd, fast als würde er noch träumen, fing er an zu erzählen. Auf der Hochzeit seines Cousins war er gestern, sehr lange haben sie ausgelassen gefeiert. Seine Eltern waren aus der Türkei gekommen, um mit den Anverwandten zu zelebrieren. Und ein Hotel können sie sich nicht leisten. Er hat sie in seine Wohnung gebracht, die sehr klein ist, zu klein, um für ihn auch noch ein Bett zu haben. In der Küche hat er gesessen, den Rest der Nacht, seine Eltern schlafen lassend in seinem Bett. Und der Schrank mit seinen Sachen steht neben ihrer Liegestatt. Er wollte sie nicht wecken um sich umzuziehen, als er um sechs in der Frühe in seinen Laden mußte.
Gern hätte ich ihn umarmt für soviel Empathie. Sein verschlafenes Lächeln hat mich den ganzen Tag nicht losgelassen und morgen werde ich ihn nach seinem Namen fragen.