Kyrill
Du hattest es geschafft. Alle redeten über dich, alle. Seit Tagen. Mit Drohungen kündigtest du dein Gastspiel an. Nichts ließest du unversucht, uns einzuschüchtern. Du seiest wütend und gewaltbereit, ließest du vorab wissen. Gern würdest du zerstören, mehr als wir jemals erfahren hatten. Wir bereiteten uns auf deinen Besuch vor, richteten unser Tun nach deinem Eintreffen aus. Gewappnet wollten wir dich empfangen. Deine Warnungen nahmen wir als Zeichen. Vorkehrungen wurden getroffen. Dinge, die du hättest ruinieren können, wurden vor dir verborgen. Dein drohender Besuch sollte uns nicht unvorbereitet treffen. Wir sprachen mit Freunden in der Ferne, erfuhren bestürzt, du hattest sie bereits heimgesucht, sie in deiner Wut stranden lassen. Kampflos wollten wir uns dir dennoch nicht ergeben. Unsere Stärke zwang dich in die Knie. Aufbrausend und wütend sendetest du Störungsmeldungen in beschlossen heimelige Umgebungen. Du warst nicht erfolgreich in deinem zerstörerischen Tun, konntest tiefe Bindungen nicht hindern. Jetzt stehst du da, draußen, aufbrausend und wirst doch nicht mehr schaffen, was du dir vorgenommen hast. Deine Kraft wird an unserer Stärke abprellen! Geh’ woher du kamst. Und solltest du uns wieder beehren wollen – wir werden dir Paroli bieten!