instinctus naturae
Mit 190 über die dreispurige Autobahn. Mittelspur. Nur so läßt sich bleierne Müdigkeit durch vorbeirasende Linien eingrenzen. Der Laster zieht von rechts in die Spur.
Chaos im Kopf. Wach im Sekundenbruchteil. Herzfrequenz und Puls in pathologischer Höhe. Kein Ausweg, gefangen in Selbstüberschätzung. Bremsen schreit das Kleinhirn. Wertvolle Sekunden, verlangsamter Reaktionsfähigkeit geschuldet, verloren. Links lückenloses Rasen. Rechts also. Bremsend hinüber ziehen. Am Laster vorbei sehen - Unfall auf der rechten Spur. Kein Entrinnen. Tunnelblick, Dunkel, ein lichter Meeresstrand, Gesichter geliebter Menschen im Zeitraffer. Gefühlt letzte Momente.
Bremsen. Eine Hand breit hinter dem Auffahrchaos bleibt der Wagen stehen.
Chaos im Kopf. Wach im Sekundenbruchteil. Herzfrequenz und Puls in pathologischer Höhe. Kein Ausweg, gefangen in Selbstüberschätzung. Bremsen schreit das Kleinhirn. Wertvolle Sekunden, verlangsamter Reaktionsfähigkeit geschuldet, verloren. Links lückenloses Rasen. Rechts also. Bremsend hinüber ziehen. Am Laster vorbei sehen - Unfall auf der rechten Spur. Kein Entrinnen. Tunnelblick, Dunkel, ein lichter Meeresstrand, Gesichter geliebter Menschen im Zeitraffer. Gefühlt letzte Momente.
Bremsen. Eine Hand breit hinter dem Auffahrchaos bleibt der Wagen stehen.
Das ging ja noch mal. Gut.
Ja, aber nur knapp. 'Überlebt' war das erste Wort was ich wieder denken konnte.