momente der ewigen stadt
den augen folgen. wenige tage zeitfrei. gesehenes in pixel reduzieren. viel mehr bleibt in der erinnerungsschleife.
frühstück gegen mittag. die zeitung dazu. am kiosk blökt keine blöd. die seriösen blätter flattern dagegen zahlreich.
den americano kann ich gleich mit nach draußen nehmen. mein pannini werde man(n) bringen. als der kaffee alle, die zeitung fast leer ist und ein frischer kaffee her muss, frage ich nach dem brot. das hatte man im wärmegerät vergessen. kein problem. zwei minuten später ist beides da. und beim bezahlen, will man vom brot nichts mehr wissen. dafür noch zu kassieren wäre nicht fair, lacht mir der wirt ins gesicht.
beim schlendern überholt mich eine nonne ganz in weiß und im laufschritt. die schönsten männer entpuppen sich bei genauer betrachtung oft als kleriker. in einer gasse vor einem kleinen lädchen begrüßt das inhaberpaar einen hochaufgeschossenen mann mit dunklem haar. er geht festen schrittes auf die beiden zu. als ich an den dreien vorbei gehe, blicke ich in sein ebenmäßiges, offenes gesicht, sehe sein kleines weißes bindchen unterhalb des kehlkopfes und höre das ihm entgegen fließende 'monsignore'.
und im petersdom lacht ein geistlicher so schallend, dass meine augen ihm lange folgen.
frühstück gegen mittag. die zeitung dazu. am kiosk blökt keine blöd. die seriösen blätter flattern dagegen zahlreich.
den americano kann ich gleich mit nach draußen nehmen. mein pannini werde man(n) bringen. als der kaffee alle, die zeitung fast leer ist und ein frischer kaffee her muss, frage ich nach dem brot. das hatte man im wärmegerät vergessen. kein problem. zwei minuten später ist beides da. und beim bezahlen, will man vom brot nichts mehr wissen. dafür noch zu kassieren wäre nicht fair, lacht mir der wirt ins gesicht.
beim schlendern überholt mich eine nonne ganz in weiß und im laufschritt. die schönsten männer entpuppen sich bei genauer betrachtung oft als kleriker. in einer gasse vor einem kleinen lädchen begrüßt das inhaberpaar einen hochaufgeschossenen mann mit dunklem haar. er geht festen schrittes auf die beiden zu. als ich an den dreien vorbei gehe, blicke ich in sein ebenmäßiges, offenes gesicht, sehe sein kleines weißes bindchen unterhalb des kehlkopfes und höre das ihm entgegen fließende 'monsignore'.
und im petersdom lacht ein geistlicher so schallend, dass meine augen ihm lange folgen.
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