Entdeckungsreise
Samstag. Der Kurze will bespaßt werden. Das Wetter sagt: draußen. Der kleine Eisenbahnfan sagt: Loxx. Uff, also flugs den Laptop eingesteckt, denn Züge interessieren mich so gar nicht und Eisenbahnplatten sind für mich etwas, das erwachsene Männer ihren Söhnen schenken, weil sie selbst damit spielen wollen.
Kaum angekommen, verschwindet der kleine Lokführer mit dem Kommentar: "Lass dir ruhig Zeit mit deiner Arbeit." Nach zwei Stunden hat ihn das begeisterte Entdecken durstig gemacht. In Rekordzeit durchläuft ihn das Kaltgetränk und schon ist er wieder weg.
Nach dreieinhalb Stunden ist am ausgelagerten Schreibtisch wirklich alles erledigt. Und bei neun fetten Euronen Eintritt, sollte man vielleicht doch einen Blick auf die Miniaturwelten werfen? Schließlich schwärmte der kleine Spezialist immer wieder davon, es war mein erster Besuch und ich hatte dort von in der Menge versteckten Skurrilitäten gelesen.
Der Kurze gab stolz eine Kurzführung und dann ging für mich die Suche nach den versteckten Kuriositäten los. Die Ausbeute ist sehr amüsant und längst nicht umfassend:

Problemfälle: da bleibt auch Knut nicht ausgespart.

Coole Typen: wie im richtigen Leben.

Spanner und Posierer: gut beobachtet.

Ausgefallene Berufsgruppen: der alltägliche 'Berliner Wahnsinn'.

Opfer: Raser Nummer eins wurde vom Sensenmann am Unfallort schon erwartet, Raser Nummer zwei empfängt die Besucher an der Sichtschutzscheibe und Raser Nummer drei übt den innerstädtischen Tiefflug.

Unglaubliche Lieferungen: der Trabbi ins Grab, der Truck in die Wendeschleife und das Baby direkt aus des Klapperstorchs Krippe in die Hände der 112-ler.

Verfolgte: Der Opa ahnt (noch) nichts von seinem Schicksal, die Dame mit dem Putzfimmel wird nie fertig, denn Kindernasen hinterlassen immer wieder Spuren und die Flitzerin schafft es vielleicht ihrem Verfolger zu entkommen (im Hof des Gebäudes dahinter findet gerade eine Vereidigung statt).

Leidenschaft: 'Bulle' heiratet Kuh - ohne Kommentar.
Nach einer weiteren Stunde sind der Eisenbahner und ich dann in die Sonne gezogen. Und klar werde ich ihn wieder in 'seine' kleine Welt begleiten.
P.S. Ja, einige Fotos sind unscharf. Aber an die winzigen Figürchen war teilweise schwer heranzukommen und ich habe, bei all der Kameraüberwachung, eigentlich immer damit gerechnet, dass man mich gleich hinauskomplimentieren wird, soweit wie ich mit der Kamera über der Sicherheitsscheibe hing.
Kaum angekommen, verschwindet der kleine Lokführer mit dem Kommentar: "Lass dir ruhig Zeit mit deiner Arbeit." Nach zwei Stunden hat ihn das begeisterte Entdecken durstig gemacht. In Rekordzeit durchläuft ihn das Kaltgetränk und schon ist er wieder weg.
Nach dreieinhalb Stunden ist am ausgelagerten Schreibtisch wirklich alles erledigt. Und bei neun fetten Euronen Eintritt, sollte man vielleicht doch einen Blick auf die Miniaturwelten werfen? Schließlich schwärmte der kleine Spezialist immer wieder davon, es war mein erster Besuch und ich hatte dort von in der Menge versteckten Skurrilitäten gelesen.
Der Kurze gab stolz eine Kurzführung und dann ging für mich die Suche nach den versteckten Kuriositäten los. Die Ausbeute ist sehr amüsant und längst nicht umfassend:

Problemfälle: da bleibt auch Knut nicht ausgespart.

Coole Typen: wie im richtigen Leben.

Spanner und Posierer: gut beobachtet.

Ausgefallene Berufsgruppen: der alltägliche 'Berliner Wahnsinn'.

Opfer: Raser Nummer eins wurde vom Sensenmann am Unfallort schon erwartet, Raser Nummer zwei empfängt die Besucher an der Sichtschutzscheibe und Raser Nummer drei übt den innerstädtischen Tiefflug.

Unglaubliche Lieferungen: der Trabbi ins Grab, der Truck in die Wendeschleife und das Baby direkt aus des Klapperstorchs Krippe in die Hände der 112-ler.

Verfolgte: Der Opa ahnt (noch) nichts von seinem Schicksal, die Dame mit dem Putzfimmel wird nie fertig, denn Kindernasen hinterlassen immer wieder Spuren und die Flitzerin schafft es vielleicht ihrem Verfolger zu entkommen (im Hof des Gebäudes dahinter findet gerade eine Vereidigung statt).

Leidenschaft: 'Bulle' heiratet Kuh - ohne Kommentar.
Nach einer weiteren Stunde sind der Eisenbahner und ich dann in die Sonne gezogen. Und klar werde ich ihn wieder in 'seine' kleine Welt begleiten.
P.S. Ja, einige Fotos sind unscharf. Aber an die winzigen Figürchen war teilweise schwer heranzukommen und ich habe, bei all der Kameraüberwachung, eigentlich immer damit gerechnet, dass man mich gleich hinauskomplimentieren wird, soweit wie ich mit der Kamera über der Sicherheitsscheibe hing.